RECHTSANWALT WILLY PEDRIOLI ÖFFENTLICHER NOTAR


kostenlos Rechtsbeistand

 

 

 

Wer nicht die Mittel besitzt, um einer Zivil- Straf- oder Verwaltungsklage entgegen zu treten, die vom ersten Anhieb an nicht offenbar unbegründet oder verloren ist, kann  einen Rechtsbeistand beim Staat beantragen. Mit ausführlichen Beweisen und mit geeigneten Dokumenten, dass das Existenzminimum nicht ausreichend gedeckt ist (Einkommen und eventuellen Ersparnissen), kann man der Gerichtsbehörde die betreffenden Anfrage unterbreiten. Im Zugeständnisfall übernimmt der Kanton die Unkosten vorweg und wird die Rückerstattung nur verlangen, falls der  Unterstützte, in den Besitz von einem bemerkenswerten Vermögens innerhalb von 10 Jahren kommt. Der Unterstützte  muss die Gerichtsunkosten nicht vorstrecken, während das Rechtsanwaltshonorar , gemäss den Kantonsnormen gedeckt wird (im Kanton Tessin 70 % des Honorars). Was die Strafverfahren betrifft,  sind andere Richtlinien anwendbar: um einen Pflichtverteidiger zu verlangen,  hängt es nicht von der Tatsache ab, dass der Angeklagte nicht genügende finanzielle Mittel hat, sondern der "Wichtigkeit und Schwierigkeit" des Falles. Zu diesen Bedingungen hat der Angeklagte das Recht,  einen Verteidiger  seiner Wahl zu verlangen (in der Mitgliederliste der Anwaltskammer  des Kantones eingetragen). Der Staat zahlt dem Rechtsanwalt ein verringertes Honorar.